Enjoy life and repent nothing

Hab keine Angst, sei mutig und mach’s einfach, du wirst nichts bereuen!

Man nimmt sich im Leben so einiges vor, manchmal klappt es, manchmal nicht ganz so wie man es sich vorstellt und manchmal läuft schief, was nur schief laufen kann.

 

Genauso war es bei mir, als ich Sabrina besuchte. Wir wollten ganz entspannt in den Tag starten und konnten ja nicht ahnen, dass uns bereits am Warehouse das erste Abenteuer erwartet. Hin sind wir noch problemlos gekommen. Doch als wir wieder nach Hause fahren wollten, sprang mein Van einfach nicht mehr an. „Schön, gerade mal zwei Tage damit gefahren schon Probleme damit, dachte ich mir.“ Aber zum Glück wohnen hier in Neuseeland superliebe Menschen, die einem immer und überall zur Seite stehen. Ein Mann, der etwas im Zeitdruck war informierte uns darüber wo die nächste Autowerkstatt ist und ein anderer nahm das direkt selbst in die Hand und brachte ihn mit einem Kickstart wieder zum Laufen. „Ist ja nochmal gut gegangen.“ Wir richteten meinen Van ein, planten unseren nächsten Tag und schauten nebenbei einen Film. Am nächsten Tag das gleiche Spiel. Wir wollten uns die Lavendelfelder in Hamilton ansehen, doch mein lieber Van machte uns mal wieder einen Strich durch die Rechnung. Ein unbeschreiblich schreckliches Gefühl – du bist mitten auf einer Farm, ungefähr am Ende der Welt, die nächste Autowerkstatt, die dir helfen kann, ist zwei Stunden von dir entfernt und ein Kickstart hat diesmal leider nicht geholfen. Aus Verzweiflung rief ich Dominik an, bei ihm habe ich das Auto gekauft. Er sagte kein Problem Monja, wir bekommen das hin und machte sich zwei lange Stunden von Auckland auf den Weg nach Hamilton zu mir auf die Farm. Unendlich lieb!!! Mein Auto hat er wieder zum Laufen gebracht und es läuft bis heute noch!

Ich konnte also beruhigt ins nächste Abenteuer starten. Aber zuvor suchte ich mir in Takanini einen Stellplatz direkt am Meer, um mich etwas auszuruhen. Da war ich wohl nicht die einzige. Ein paar neuseeländische Bauarbeiter machten ihre Mittagspause dort. Einer der Arbeiter kam zu meinem Auto gelaufen, klopfte an die Scheibe und fragte mich ob ich Lust habe ein Bier zu trinken. Dieses Angebot ließ ich mir nicht entgehen. Als er mich dann auch noch fragte ob ich einen Joint mit ihm rauchen mag machte ich mich lieber wieder vom Acker.

An diesem Platz konnte ich nicht die komplette Nacht mit meinem Van verbringen. Deshalb beschloss ich nach Auckland zu fahren, um Henning zu besuchen. Ich durfte drei Nächte bei ihm und seiner wundervollen Gastfamilie mit vier kleinen Jungs verbringen. Der Zusammenhalt in der Familie ist so liebevoll, die gut erzogenen Kinder, die hilfsbereiten Eltern, die Mutter, die immer wieder ihre Ukulele auspackte, das Familiendinner, an dem ich teilhaben durfte, der leckere Wein, das unendlich gute Frühstück von Henning und die witzigen Gespräche auf Deutsch und auf Englisch, all das werde ich für immer in Erinnerung behalten. (Oberaffengeil, Supermonkeycool)

Außerdem lernte ich an diesem Wochenende Luka, eine Freundin von Henning kennen, gemeinsam mit ihr waren wir in einem Mexikanischen Restaurant und haben einen Tagestrip nach Karekare gemacht. Ein traumhaft schöner Strand, mit schwarzem Sand, der zum Tanzen einlädt, die steinigen Wasserfälle, die eine ideale Gelegenheit zum Klettern boten und das eiskalte Wasser, indem wir schwammen, während wir der Sonne beim Untergehen zu sahen. So muss sich pures Leben anfühlen. Einfach ein Gefühl von Leichtigkeit und glücklich sein. Den Abend ließen wir gemütlich bei Likör 43, Wein und guter Musik ausklingen.

Auch der nächste Tag war wieder ein voller Erfolg. Ich konnte endlich Miriam wieder sehen! Sie lernte ich bei den Orientation Days kennen. Wir verstanden uns echt super. Zu fünft machten wir uns auf den Weg in den Tawharanui Regional Park. Ein wunderschöner Park, mit Strand, Kühen, Schafen, richtig coolen Wanderwegen und super lieben Menschen. Am Abend durften wir uns ansehen in welcher Familie Miriam lebt. Ein richtig großes Haus mit Pool.

Heute Morgen musste ich mich dann leider von Henning und seiner Gastfamilie verabschieden, da es für mich weiter nach Te Kuiti ging um Lisa, eine andere Freundin zu besuchen. Der Gastvater von Henning besichtigte meinen Van und gab mir etwas Tee als Geschenk mit, da ich hier in Neuseeland wirklich unglaublich viel Tee trinke. Liegt vielleicht daran, dass es hier in den Häusern ziemlich kalt ist.

Eine schöne Zeit dir! freut mich, dass du immer wieder bei mir vorbei schaust!

Ganz liebe Grüße Monja

 

 

 

 

 

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