Crazy Moni

…Now for my english friends

Hi Guys,

 

“Things never turn out the way you expect!”

 

A really good introduction for this blog entry, because there is so much to tell. Every one of you thinks I work as an au pair in a family, I like it there very much and on weekends I go travelling together with other au pairs.

Yes, that was it, until a few days ago…

In my opinion, an au pair life is not very exciting. Actually, you do the same thing every day. You get up in the morning, take the children to school, prepare food for the children, pick up the children, play with them or do something and then the day ends.

After work you have time for yourself, go jogging, meet other au pairs but mostly you are just tired, lie down in bed, make a phone call or skype call and sleep.

And the next day is the same…

It was hard for me to get used to living with so much people under one roof again, because I had gotten used to living alone in my own apartment. I felt constricted. I lacked the air to breathe. I was a different person and it resembled my work in Germany too much.

Every day before I went to sleep I thought, „Can I do that for a whole year? Is it really the right thing for me? I want to be free, but I don’t feel free! I want to do what I feel like doing! Should I talk to my host family about this?“

Everyday again I had tears in my eyes, because it was so hard for me to feel comfortable in the situation I was in.

Something had to change, I had to change something! This is my year, my adventure. I want to make my journey the way I like it.

I talked to the family, they weren’t as enthusiastic of course, but it was ok. What do they want with an au pair who doesn’t feel well and is only halfhearted at work?

A few days later I started a new adventure.

MY PLAN WENT OFF.. WITHOUT A PLAN!

 

I didn’t know what to expect. While I was leaving my host family, I booked a hostel in Wellington. A very nice UBER driver took me there. This trip was beautiful! Just a feeling of „FREEDOM“. To live in the day without knowing what happens! As I always wanted it to be.

When I arrived at the hostel I was allowed to share a room with four nice girls. One from Malaysia, the other from Hong Kong, one from Belgium and another one from China. I had a little chat with them, then I set off to explore Wellington. The weather was great. First, I visited the museum „Te Papa“ which was recommended to me by the UBER driver. Then I walked on to the Botanical Gardens. It was so nice to walk alone through Wellington, see so many friendly people and enjoy the day. In the evening I cooked together with the girls in the hostel. On Friday I walked up Mount Victoria with the girl from Hong Kong, we had lunch at the hostel and afterwards we decided to go on the CitytoSea Walk. We had a lot of fun! And Saturday was also really cool. I met some au pair friends and together we started the 16km long Skylinewalk. This day was unforgettable as well: the beautiful nature, the mountains, the flowers, the nice girls and tasty food. What more do you want?

Since I had seen almost everything in Wellington, I booked a cheap flight to Auckland for Sunday. I arranged to meet Dominic and Raja, who I met via a backpacker page on Facebook. They work in a car repair shop. In a house next to the shop I could stay for one night. In the evening we sat together in Dominic’s van and drank a little beer. I liked the van so much that I thought about buying one, because as a backpacker it makes sense to be able to drive from one place to another and just stay overnight.

And you guys really don’t believe what I did!

I bought myself a van yesterday! And it is so infinitely cool! It is so big! Never in my life would I have thought to drive such a big car! But it’s fun! Mostly in good weather with cool music! A real road trip feeling!

<<<VANLIFE>>>

Today I immediately drove two hours to Sabrina, another au pair in Hamilton. We drove straight to the warehouse to buy some decoration to set up the van. I really like it now, although the curtains are still really ugly.

Hopefully the van will take me from place to place! With such older cars you never know…

I can’t wait to see my boyfriend Guido in 51 days and show him the New Zealand life and our bautiful van.

Today I spend the night in Hamilton on the farm where Sabrina lives. Let’s see where we go from here.

But for now, I guess that’s enough news! 😉

See you soon

Moni

_____________________________________________________________________________________

Hi Guys,

 

„Erstens kommt es anders!

Und zweitens als man denkt!“

 

Eine wirklich gute Einleitung für diesen Blogeintrag. Denn es gibt unglaublich viel zu erzählen. Jeder einzelne von euch denkt, ich arbeite als Au Pair in einer Familie, mir gefällt es dort sehr gut und am Wochenende gehe ich gemeinsam mit anderen Au Pairs reisen.

Genauso war das auch, bis vor wenigen Tagen.

Meiner Meinung nach ist ein Au Pair Alltag nicht besonders

 aufregend. Eigentlich macht man jeden Tag das selbe. Man steht morgens auf, bringt die Kinder zur Schule, macht Essen für die Kinder, holt die Kinder ab, spielt gemeinsam mit ihnen oder unternimmt etwas und dann geht der Tag auch schon wieder zu Ende.

Nach der Arbeit hat man Zeit für sich, geht joggen, trifft sich mit anderen Au Pairs aber meistens ist man einfach nur müde, legt sich ins Bett, telefoniert oder skypt und schläft.

Am nächsten Tag das selbe…

Für mich war es schwer, mich wieder daran zu gewöhnen mit mehreren Menschen unter einem Dach zu leben, da ich zuvor alleine in meinen eigenen vier Wänden gelebt habe.

Ich fühlte mich eingeengt. Mir fehlte die Luft zum atmen.  Ich war ein anderer Mensch und es ähnelte zu sehr meiner Arbeit in Deutschland.

Jeden Abend vor dem schlafen gehen grübelte ich, dachte nach: „Kann ich das für ein ganzes Jahr machen?“ „Ist es wirklich das richtige für mich?“ „Ich will frei sein!“ „Ich fühle mich aber nicht frei!“ „Ich möchte machen worauf ich Lust habe!“ „Soll ich es bei der Familie ansprechen?“

Immer wieder erreichte ich den Punkt, wo es einfach nicht mehr ging. Ich brach in Tränen aus. Jeden Abend aufs Neue!

Es musste sich etwas ändern, ich musste etwas ändern! Immerhin ist es mein Jahr!

Mein Abenteuer und das möchte ich so gestalten, wie ich es für richtig halte.

Ich sprach es bei der Familie an, die war natürlich nicht so begeistert, aber es war ok. Was wollen sie mit einem Au Pair, dass sich nicht wohl fühlt und nur mit halben Herzen bei der Arbeit ist.

Wenige Tage später startete ich in ein neues Abenteuer.

 

„PLANLOS GING MEIN PLAN LOS!“

Ich wusste nicht was auf mich zu kommt. Während ich aus der Türe der Familie lief buchte ich mir ein Hostel in Wellington. Ein sehr netter UBER Fahrer brachte mich dorthin. Diese Fahrt war schön!

Einfach ein Gefühl von „FREIHEIT “. In den Tag leben, ohne

 zu wissen was passiert! So wie ich es mir schon immer gewünscht habe.

Im Hostel angekommen durfte ich mir ein Zimmer mit vier super lieben Mädels teilen. Eine aus Malaysia, die andere aus Hong Kong, eine aus Belgien und wieder eine andere aus China. Ich unterhielt mich etwas mit ihnen, dann machte ich mich auf den Weg um Wellington zu erkunden. Das Wetter war super. Als erstes schaute ich mir das Museum „Te Papa“ an, dass mir das der UBER Fahrer empfohlen hatte. Danach lief ich weiter zum Botanischen Garten. Es war so schön, alleine durch Wellington zu laufen, in so viele nette Gesichter zu sehen und den Tag zu genießen. Am Abend kochte ich gemeinsam mit den Mädels im Hostel. Am Freitag lief

ich mit dem Mädchen aus Hong Kong auf den Mount Victoria, wir aßen Lunch im Hostel und danach entschieden wir uns noch den CitytoSea Walk zu gehen. Wir hatten unglaublich viel Spaß! Und auch der Samstag war wirklich cool. Ich traf mich mit einigen Au Pair Freunden und gemeinsam starteten wir den 16km langen Skylinewalk. Auch dieser Tag war unvergesslich, die schöne Natur, die Berge, die Blumen, die netten Mädels und leckeres Essen. Was will man mehr!

Da ich in Wellington so gut wie alles gesehen hatte, buchte ich mir für Sonntag einen günstigen Flug nach Auckland. Ich verabredete mich mit Dominic und Raja, die beiden habe ich über eine Backpackerseite auf Facebook kennen gelernt. Sie arbeiten in einer Autowerkstatt. In einem Haus neben der Werkstatt konnte ich für eine Nacht unterkommen. Am Abend saßen wir in Dominics Van zusammen und haben ein wenig Bier getrunken. Der Van hat mir so unendlich gut gefallen, dass ich mir überlegte mir auch einen zu kaufen, da es als Backpacker wirklich sinnvoll ist, wenn man von Ort zu Ort fahren kann und gleichzeitig übernachten kann.

Und Leute ihr glaubt wirklich nicht was ich gemacht habe!!

Ich habe mir gestern einen Van gekauft! Und er ist so unendlich cool! Er ist so groß! Nieeee im Leben hätte ich gedacht einmal ein so großes Auto zu fahren und dann auch noch auf der linken Seite. Aber es macht so Spaß! Am meisten bei gutem Wetter mit cooler Musik! Richtiges Roadtrip feeling!

 

<<<VANLIFE>>>

Ich bin heute direkt 2 Stunden zu Sabrina einem anderen Au Pair nach Hamilton gefahren. Wir fuhren direkt ins Warehouse um ein wenig Deko zu kaufen um den Van einzurichten. Er gefällt mir jetzt schon richtig gut, obwohl die Vorhänge wirklich noch hässlich sind.

Hoffentlich bringt er mich sicher von Ort zu Ort! Bei so älteren Autos weiß man ja nie…

Ich kann es kaum erwarten, dass mein Freund Guido endlich nach Neuseeland kommt! Ich freue mich so ihm alles zu zeigen! Unseren Van & dieses wunderschöne Land!

Nur noch 52 Tage! <3

Ich übernachte heute in Hamilton auf der Farm, auf der Sabrina lebt. Mal sehen wo es morgen für mich hingeht.

 

Erstmal genug Neuigkeiten! 😉

Bis bald

Moni

__________________________________________________________________________________________________________________________________

9 Gedanken zu „Crazy Moni

  1. Wow 😃 … Ich weiß gar nicht was ich sagen soll.
    Alles richtig gemacht Liebe Monja! Es ist dein Jahr, diese Erinnerungen und Erfahrungen werden dich für immer begleiten. Tobias vermisst dich immer noch, aber wir lesen fleißig deinen Blog – auch er ist begeistert. Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß, tolle Leute die dir auf deinem Weg begegnen und viele wundervolle Momente 😘

  2. Monia du verrücktes Huhn, eigentlich hab ich auf so etwas gewartet,kenn ich ja v.meiner Tochter,nur das die sich nur für ein halbes jahr ne Auszeit nahm,
    danach war sie Pleite,also du wirst bei nem jahr schon mal ein bisschen arbeiten müssen,aber das siehst dann schon, genieß dein Leben u.pass auf dich auf,LG aus Unterfranken. Bianca

    1. Du bist die Schärfste Bianca 😉
      Dankeschön. Ja muss mir so langsam wirklich mal einen Job suchen 😉
      Viel Spaß auf der Arbeit!
      Vermisse euch ja schon gel!? 😉

Schreibe einen Kommentar zu monja Antworten abbrechen