Daily Routine

„Become friends with people who aren‘t your age.

Hang out with people whose first language isn‘t the same as yours.

Get to know someone who doesn‘t come from your social class.

This is how you see the world. This is how you grow.“

Diese Sätze beschreiben mein Leben hier als Au Pair ziemlich gut. Ich hab hier mittlerweile Freunde gefunden, die nicht in meinem Alter sind – nicht nur die zwei süßesten Kinder auf dieser Erde und meine Gasteltern, sondern auch andere Au Pairs und Einheimische Kiwis, mit denen ich mich richtig gut verstehe.

Außerdem verbringe ich sehr viel Zeit mit Menschen, dessen Muttersprache nicht die gleiche ist wie meine. Meine Freundinnen Mie Lie und Sara kommen zum Beispiel aus Dänemark, Solene aus Frankreich und dann gibt es da noch Anna, sie kommt aus Schweden.

Wir leben alle in unterschiedlichen Kulturen und bringen uns „Neue“ Dinge bei. Ich weiß jetzt zum Beispiel, dass die Menschen in Dänemark und Schweden kein Plan davon haben was Whats app ist, dass Neuseeländer bei Wind und Wetter Barfuß gehen und das ich wenn ich mit dem Auto unterwegs bin – und ein Possum die Straße überquert – einfach drüber fahren soll.

Wir entdecken zusammen dieses wunderschöne Land – wir unterstützen uns gegenseitig und WACHSEN gemeinsam!

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Die letzten zwei Wochen wurde ich in meiner Familie von dem Au Pair das vor mir in der Familie war eingelernt. Sie hat mir alle wichtigen Dinge gezeigt und erklärt. Heute war mein erster „richtiger“ Arbeitstag, an dem ich komplett auf mich alleine gestellt war.

Mein Tagesablauf in meiner Familie

Mein Wecker klingelt um 6.30 Uhr. Ich mache mich langsam fertig, sodass ich um 7.00 Uhr Einsatzbereit bin. Meine Gasteltern verlassen das Haus um 7.00 Uhr.

Während die große mit ihrer Kuscheldecke auf dem Sofa sitzt, frühstückt und „die Wiggels“ (die wohl bekannteste Kinderserie in ganz Neuseeland) schaut, beginne ich die Lunchbox für sie zu richten. Diese Lunchbox ist zweistöckig und muss immer sehr vielseitig gepackt werden. Ich mache meist einen Apfel, Gurken, Tomaten, Karotten, einen Stern,- oder Herzförmigen Toast mit Marmelade, Popcorn oder Chips, einen Muffin, ein Fruiti und Crackers rein.

Ich öffne die Fenster, mache das Bett der großen, lege Haarbürste, Haargummis, Zahnbürste und Schuluniform bereit und setzte mich zu ihr um gemeinsam mit ihr zu frühstücken.

 

Um 8.25 Uhr starten wir dann in Richtung Schule. Nach kurzen Anfangsschwierigkeiten beim Autofahren, als ich bei unserem Weekendtrip das Gas mit der Bremse verwechselt habe, fahre ich mittlerweile echt unglaublich gerne Auto hier. Trotz, dass es Linksverkehr ist mag ich es von Tag zu Tag mehr, mit den Kindern am Meer entlang zu fahren und Lieder zu singen. Während die Große in der Schule ist erledige ich einige Dinge zu Hause.

  • Betten überziehen
  • Wäsche machen
  • saugen
  •  Handabdrücke an den Fenstern weg wischen
  • Lunch kochen oder Foodprep
  • Kindi gym oder Library

Nach dem Lunch um 12.00 Uhr macht die kleine für zwei Stunden Mittagsschlaf. Ich bereite ihr ihre Falsche vor, singe mit ihr und lege sie ins Bett. Während ihrer Schlafenszeit mache ich mir selbst etwas zu essen, suche Angebote oder Rezepte, die ich mit den Mädels machen kann oder putze mein Zimmer. Manchmal chill ich auch einfach nur, je nachdem was noch zu machen ist.

Um 15.00 Uhr holen die kleine und ich die große von der Schule ab und bringen sie je nachdem welcher Tag ist zu den verschiedenen Hobbies.

Montag: Schwimmen

Dienstag: Circus Class

Mittwoch: Ballett und am Abend koche ich für die ganze Familie Dinner 😉

Donnerstag: gehen wir meist auf einen Playground, in die Mall zum Kuchen essen, backen etwas, kochen oder spielen einfach

Freitags: fahren wir nach der Schule bei MC Donalds vorbei und die Kinder bekommen ein Eis zum Beginn des Wochenendes.

Am Wochenende hab ich frei. Da treffe ich mich mit anderen Au Pairs, plane Weekendtrips, chille und skype mit meiner Familie, Freunden und meinem Freund.

Ich bin gerne hier.

Ich mag die Familie und die Kinder sehr!! <3

Wir wohnen jetzt noch eine Woche bis zu den Schulferien im Oktober in dem Wohnhaus der Familie. Danach ziehen wir für zwei Wochen nach Wellington, da unser Haus von innen gestrichen wird. Ich bin wirklich gespannt, wie das wird. 

Habt eine schöne Zeit und denkt ab und zu mal an mich 😉

Eure Moni

 

P.S. Den nächsten Eintrag versuch ich mal wieder etwas spannender und Bilderreicher zu gestalten.

 

Ein Gedanke zu „Daily Routine

  1. Hey Monja,

    echt schön zu lesen, dass du schon einige Kontakte in Neuseeland knüpfen konntest und Freunde gefunden hast! Man merkt richtig, dass du viel Spaß hast und die zwei Kids echt mega magst :). Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß und alles Gute, halt die Ohren steif!
    Liebe Grüße 😉

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