First days in NZ

Hallo Ihr Lieben,

nun ist fast eine Woche vergangen und ich hab endlich einmal Zeit einen neuen Eintrag zu schreiben. Es ist in den letzten Tagen so unglaublich viel passiert. Ich beginne einfach mal mit dem Tag meiner Abreise.

Am Montag den 27.08.2018 ging es für mich los. Früh am Morgen musste ich mich von meiner Familie  und von meinem gewohnten Umfeld verabschieden. Es war schrecklich & voller Tränen! Ich hasse Abschiede! Danach fuhr mich mein Freund nach Frankfurt zum Flughafen. Auch dieser Abschied war richtig schwer. Als ich sah, dass auch alle anderen Au Pairs Tränen in den Augen hatten war es für mich völlig ok meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Ok. Alle Abschiede waren geschafft. Gemeinsam mit 17 anderen Au Pairs ging es von Frankfurt nach Hong Kong.

Der Flug dauerte 12 Stunden und war teilweise richtig schlimm. Klar hat man während des Fluges die anderen Au Pairs kennen gelernt und sich unterhalten, dennoch dachte man richtig viel an zu Hause. Teilweise fragte ich mich “Monja warum tust du dir das alles gerade an?” Schlafen konnten wir alle nicht wirklich.

Als wir dann in Hong Kong waren, hatten wir dort 14 Stunden Aufenthalt. Ohne zu schlafen buchten wir uns eine “Bustour” um uns die Stadt anzusehen.

Hong Kong gefällt mir persönlich nicht so gut, da dort wirkliche viele unfreundliche Menschen leben, es nur Hochhäuser gibt und alles sehr dreckig ist. Unsere Bustour hatten wir in strömendem Regen bei einer unglaublich hohen Luftfeuchtigkeit in einem Bus mit offenem Dach. Wir saßen zwar unten, dennoch lief das ganze Wasser in den Bus und wir waren nach dieser Tour komplett nass.

Dank der wunderbaren Menschen, die mit mir unterwegs waren hat uns das alles gar nicht so viel ausgemacht. Als wir dann wieder am Flughafen waren, buchten wir uns eine Lounge, um uns die restlichen Stunden zu vertreiben. Da diese Lounge leider nicht angeschrieben war und die Leute dort kaum Englisch sprechen, dauerte es unglaublich lange bis wir zu unserem Ziel kamen. Jeder schickte uns zu einem anderen Ort und am Ende durften wir mit der Flughafenbahn komplett wieder zurück ans andere Ende. Dort stand in “minikleiner Schrift” der Name unserer Lounge.

Versprochen waren und Duschen und Schlafplätze. Die Duschen durften wir wirklich nutzen, allerdings nur für kurze Zeit. Hatten wir unsere Zeit überschritten klopften sie und holten uns heraus. Schlafen konnten wir auch nicht, da es ungefähr 5 Sessel gab, die aber alle besetzt waren. Wir machten das Beste daraus und aßen ziemlich viel, da das Essen richtig lecker war. Die letzten zwei Stunden saßen wir alle zusammen quatschten und tranken Bier.

24 Stunden Schlaflos!!!

Nun ging es 12 lange Stunden weiter nach Auckland. Auch hier konnte ich nicht richtig schlafen, da es im Flugzeug einfach zu eng war und ich so viele Gedanken im Kopf hatte. Das Mädchen neben mir hatte während des Fluges nach Auckland Geburtstag. Also überlegte ich nach welcher Zeitzone ich gehe und zu singen beginne. Immerhin hatte ich ja drei zur Auswahl. Letztendlich entschied ich mich für die Hong Kong Zeit. Vanessa hat sich sehr über unseren Gesang gefreut. Wenigstens ein was schönes, wenn man schon im Flieger Geburtstag hat und von der Außenwelt abgeschottet ist.

Endlich konnte ich 5 Stunden schlafen. War zwar nicht die Welt, aber mir ging es danach gut. Um 10.30 am sind wir dann in Auckland gelandet. Endlich! Umgeben von unglaublich netten Menschen. Wirklich das komplette Gegenteil zu Hong Kong.

Von einem “Yellow Shuttle” wurden wir in unser wirklich richtig cooles Hotel gebracht. Dort fing direkt ohne zu Schlafen oder kurz durch zu atmen die “Orientation” an. Wir bekamen neue Handy Sim Karten, eröffneten unser Neuseeländisches Bankkonto und sprachen über anderen wichtigen “Stuff”.

Ich durfte mir ein Zimmer mit einem Mädchen aus Dänemark teilen. Wirklich cool, da es sonst fast nur Deutsche gab und ich ja hier bin um mein Englisch zu verbessern. Am Abend saßen wir zusammen mit Tee und spielten Spiele. Die anderen Au Pairs sind alle so unglaublich lieb. Trotz Heimweh, baut man sich gegenseitig super auf. Am nächsten Tag hatten wir eine theoretische Fahrstunde. Da die Leute hier einen wirklich komischen “Slang” haben und ich eh noch nicht so gut Englisch sprechen kann fiel es mir schwer alles zu verstehen. Wir schrieben “Learning Stories” und hatten verschiedene Gruppenarbeiten, lernten einiges über Neuseeländische Aktivitäten und das Essen hier. Am letzten Tag hatten wir einen erste Hilfe Kurs mit kleinem Test. Wirklich unglaublich schwierig, wenn alles nur auf Englisch ist.

Durch meinen Jetlack, der jetzt nach einer Woche leider immer noch nicht vorbei ist, den vielen neuen Eindrücken, der englischen Sprache, der neuen Umgebung und dem Heimweh hat mein Kopf die letzten Tage wirklich einfach nur geraucht. Ich fühlte mich wirklich nicht mehr als Mensch.

Am Freitag den 31.08.2018 hieß es dann für mich Abschied von den anderen Au Pairs zu nehmen und weiter nach Wellington zu meiner “Hostfamily” zu fliegen. Ich war unglaublich aufgeregt. Dieses Gefühl war soooooooo komisch. Erstens alleine zu fliegen, was ich noch nie zuvor gemacht habe, dann die Gasteltern kennen zu lernen, gleichzeitig das Verabschieden von unglaublich coolen Menschen, die nun alle verteilt in Neuseeland leben und das Heimweh nach der eigenen Familie.

Kein guter Mix! Da muss ich jetzt durch!

Als ich in Wellington ankam, nahm meine “Hostmum” und Hanna mich mit einem unglaublich süßen Schild in Empfang.

Leider sah ich beim nach Hause fahren nur wenig von der Landschaft, da es schon dunkel war. Olivia schlief bereits, als ich ankam. Gemeinsam mit dem “Hostdad” brachte ich Hanna ins Bett.

Sie haben total lecker für mich gekocht.

“Mexican food” dazu haben wir einen Wein getrunken. Sie sind wirklich lieb und verstanden hab ich sie auch ziemlich gut. Nach dem Essen bin ich sofort in mein Bett gegangen. Ich habe ein wunderschönes Zimmer mit eigenem Bad und begehbarem Kleiderschrank. Wenn ich aus meinem Zimmer schaue, sehe ich einfach das Meer.

Trotz der lieben Familie und den unglaublich netten Kindern ist die Anfangszeit wirklich unglaublich schwer. Nichtmal wegen der Sprache, sondern einfach alleine der Gedanke, dass ich am anderen Ende der Welt bin und meine Familie und meine Freunde so unendlich weit weg von mir sind. Mein Jetlack wird besser. Ich wache nun nicht mehr um 00.30 auf sondern um 04.30. Ist ein guter Anfang.

In den letzten zwei Tagen habe ich auch schon einige Freunde der Familie kennen gelernt, die auch wundervolle Kinder haben. Der “Hostdad” findet cool, dass ich Bier mag. Wir haben jetzt schon zwei Abende ein Bier zusammen getrunken.

Am Montag beginnt dann mein erster Arbeitstag. Zum Glück ist Francesca (das Au Pair vor mir) noch zwei Wochen gemeinsam mit mir hier, um mir alle Abläufe zu erklären. Ich bin wirklich gespannt was mich hier noch alles erwartet. Ich freue mich auf diese Zeit und das mit dem Heimweh wird von Tag zu Tag besser.

Bis bald.

Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt!

Mon

 

 

 

 

 

11 thoughts on “First days in NZ

  1. Liebe Monja 💕
    Schon als ihr alle am Flughafen angekommen seid und ich auf euch zu gegangen bin warst du mir super sympathisch. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und du bist jetzt schon eine gute Freundin geworden. Die Gefühle die du beschreibst hat glaub ich leider jeder aber wenn wir zusammen halten und uns gegenseitig unterstützen schaffen wir das schon. 🙂
    Ich hoffe wir sehen uns schon bald wieder und genießen zusammen die Zeit hier in NZ.

    Ich vermisse dich jetzt schon
    L. 💕

    1. Lisa ☺️
      wirklich so cool, dass wir uns getroffen haben. Ich hoffe wir können uns bald treffen? In Wellington oder Hamilton oder vielleicht einfach in der Mitte. Vermisse dich auch!
      Best wishes
      Mon ☺️

    2. Danke für deinen unglaublich lieben Eintrag. 😉
      Du warst mir auch von Anfang an sympathisch. Wirklich richtig cool, dich kennen gelernt zu haben.
      Ich freue mich wenn wir uns bald treffen und zusammen eine coole Reise planen.
      Dein eigenes Lamm (Lou) möchte ich unbedingt kennenlernen.
      Danke, für alles! <3
      Du bist mir echt unglaublich wichtig geworden!.
      Deine Monja

  2. Schön v. dir zu hören.der Jetlag vergeht,das Heimweh lässt nach u.dann kannst du Neuseeland genießen. freu mich für dich ,das du es so gut getroffen hast mit deiner hostfamily u.unterkunft,freu mich schon auf deine nächste Nachricht.

  3. Hi Monja,
    das Haus in der Schuhstraße 16 ist ziemlich ruhig ohne dich noch verdammt ungewohnt für mich
    genieß deine Zeit in Neuseeland.
    hab dich Lieb
    Deine Obermieter 🙂

  4. Hi Monja,

    Ich bewundere dich für deinen Mut und deine Offenheit Alles neue einfach auszuprobieren und auf dich zukommen zu lassen. Du schaffst das und genieße die Zeit.😙 Die Bilder sahen ja schon traumhaft aus.Ich freue mich immer wieder auf neue Bilder und Geschichten aus Neuseeland. Wir vermissen dich jetzt schon.😙 Bei einem bineuen ich mir sicher du kannst am Ende des Jahres besser Englisch als ich. 😜
    HAB DICH LIEB

    Verena

    1. Hi Veri,
      ich hoffe zumindest, dass ich danach besser Englisch kann 😉 Noch geht es nicht so wie ich mir das vorstelle!
      Bis bald!!
      <3

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